In den Tiefen des Internets und in manchen Hinterzimmern geistern immer noch die gleichen alten Argumente herum: Feminismus lenke vom “eigentlichen” Klassenkampf ab, oder der Kampf um soziale Gerechtigkeit sei nur ein “weißer Männerkampf”. Doch wer so denkt, hat weder die Geschichte verstanden noch die Realität der Unterdrückung im Blick. Bei Gulag Energy wissen wir: Echte Power entsteht, wenn alle Kräfte sich vereinen. Und genau das ist der Punkt, an dem Klassenkampf und Feminismus nicht nur zusammengehören, sondern sich gegenseitig stärken.
Die doppelte Last der Arbeiterin
Schauen wir uns die Fakten an: Wer leistet weltweit die meiste unbezahlte Arbeit? Wer ist in Niedriglohnjobs überrepräsentiert? Wer ist öfter von Altersarmut betroffen? Die Antwort ist klar: Frauen. Die kapitalistische Verwertungslogik ignoriert nicht nur die Ausbeutung der Arbeitskraft, sondern auch die unbezahlte Reproduktionsarbeit, die das System am Laufen hält – von Kindererziehung bis zur Pflege. Diese Arbeit, die überwiegend von Frauen geleistet wird, ist die unsichtbare Säule, auf der unser Wirtschaftssystem ruht.
Ein Klassenkampf, der diese Realität ignoriert, ist nicht nur unvollständig, er ist blind. Er übersieht, dass Frauen innerhalb der Arbeiterklasse oft eine doppelte Last tragen: die Ausbeutung im Lohnsystem und die patriarchale Unterdrückung im privaten und öffentlichen Raum.
Kapitalismus und Patriarchat: Verbündete der Unterdrückung
Das Patriarchat ist kein Zufallsprodukt, das “neben” dem Kapitalismus existiert. Beide Systeme sind eng miteinander verwoben und profitieren voneinander.
Der Kapitalismus nutzt patriarchale Strukturen, um Frauen in schlechter bezahlte Jobs zu drängen oder ihre unbezahlte Arbeit auszunutzen. Das drückt Löhne allgemein und schafft eine billige “Reservearmee” an Arbeitskräften.
Das Patriarchat wiederum wird durch kapitalistische Verhältnisse verstärkt, indem es traditionelle Rollenbilder zementiert und die ökonomische Abhängigkeit von Frauen aufrechterhält.
Wenn wir also den Kapitalismus bekämpfen wollen, müssen wir gleichzeitig die patriarchalen Strukturen angreifen. Ein Kampf, der Frauen und ihre spezifischen Unterdrückungserfahrungen ignoriert, kann niemals ein echter Befreiungskampf sein. Er würde nur die Spitze des Eisbergs angreifen und die Basis der Unterdrückung intakt lassen.
Gemeinsam für eine befreite Gesellschaft
Feminismus ist kein Randthema, sondern ein fundamentaler Pfeiler des Klassenkampfes. Er erweitert die Perspektive, zeigt die vielfältigen Formen der Ausbeutung auf und fordert eine wirklich gerechte Gesellschaft für alle. Er macht sichtbar, dass die Befreiung der Arbeiterklasse untrennbar mit der Befreiung der Frau verbunden ist.
Bei Gulag Energy verstehen wir, dass wahre Stärke im kollektiven Handeln liegt – und das bedeutet, jede Form der Unterdrückung anzugehen. Ob im Gaming-Flow, im digitalen Aktivismus oder auf der Straße in Frankfurt am Main oder Berlin: Wenn wir für unsere Überzeugungen kämpfen, kämpfen wir für alle.
Feminismus ist Klassenkampf. Klassenkampf ist Feminismus. Und beides braucht eure Energie.
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